Evangelisch-Lutherisches

Kirchspiel Geithainer Land


Überregionale Bedeutung Geithains

Es wird immer wieder gefragt, welche Bedeutung Geithain eigentlich früher gehabt hat. Wolfgang Reuter ist dieser Frage anhand von Urkunden und Archivalien nachgegangen. Es zeigt sich, daß Geithain in früheren Zeiten bedeutender, vermögender und selbständiger gewesen ist als heute. Lesen Sie nachstehenden Text, dem die Quellen angehängt sind.

 

Überblick über die überregionale Bedeutung der Stadt Geithain in der Vergangenheit

Es erscheint nützlich, einige Sachverhalte zur früheren überregionalen Bedeutung der Stadt Geithain in Erinnerung zu rufen, die allgemein unbekannt sind. Zu nennen ist hier vor allem die herausragende Tätigkeit der Geithainer Schöffen im 14. und 15. Jahrhundert, weil sie in der Mark Meißen zu den wenigen gehörten, die nicht nur überregional Weistümer fanden und deshalb weithin bekannt und anerkannt waren, sondern auch vom Kurfürsten im Jahre 1432 neben den Schöffen der großen Städte Leipzig, Dresden und Zwickau allein berufen werden, überregional Urteile zu finden. [1] Das war nur die Bestätigung einer jahrzehntelangen Praxis westsächsischer Städte, „Githanisch recht“ zu erbitten. Erstmals aus dem Jahr 1377 liegt ein Schöffenspruch vor, den die Geithainer dem Rat der Stadt Mittweida geliefert haben; andere sind aus späteren Jahren überliefert. Auch von Rochlitz sind solche Weistümer erbeten worden.

Daß Männer mit entsprechender Bildung in Geithain des späten Mittelalters lebten und wirkten, lässt sich seit 1329 mehrfach nachweisen. Damals nämlich berief Markgraf Friedrich der Ernsthafte den Stadtpfarrer von St.Nikolai, Kanonikus der Stiftskirche Zeitz, namens Nikolaus, zu seinem Urkundsbeamten für die Dauer seiner Regierung (bis 1349). [2]

Fünf Jahre nach dieser Berufung überträgt Friedrich der Ernsthafte der Stadt das Recht der Selbstverwaltung. Im letzten Drittel des Jahres 1334 erfolgt erstmals die Wahl eines Bürgermeisters durch die Ratmannen. [3] Unter den seither genannten Bürgermeistern befinden sich auch Mitglieder des niederen Adels, so Herren von Wiederau und Herren von Schweta. [4]

Stadt 1335 Bürgermeister

"... semita Theodoricus dictus / ... (communi)tas civitatis Gythen"

erstmalige Siegelung durch den Bürgermeister Nikolaus Toll

am 27. Januar 1335

Den Nachbarstädten wurde diese libertas civium erst später gewährt, so Rochlitz im Jahre 1360 und Borna noch später (vor 1378).

Nicht nur herausragende Bildung zeichnete Männer dieser Zeit aus, sondern auch Reichtum. Als Thimo VII. von Colditz 1360 seinen Anteil am Schloß Colditz veräußern will, verspricht er zwei Geithainer Bürgern, seinen Gläubigern, nach dem Verkauf ihre Darlehen aus dem Erlös zu tilgen. Er hatte diesen beiden anteilmäßig sein Schloß verpfändet wegen 90 Schock Groschen.

bettelnder Jude

ein Jude als Bankier - nimmt gegen Bargeld das Pferd als Pfand

aus dem Sachsenspiegel (HS Anf. 14. Jh., Ausschnitt) der Herzog August

Bibliothek Wolfenbüttel (Cod.Guelf.3.1.Aug.fol.)

Jeder der beiden Bürger hätte einzeln die volle Jahrrente der Stadt Geithain i.H.v. 30 Schock Groschen aus seinem Vermögen allein bezahlen können. Dabei fällt nicht nur das umfangreiche Barvermögen auf, sondern auch die Beziehungen dieser Bankiers zu Lehens-trägern des böhmischen Königs Karl, zu dieser Zeit als Karl IV. Kaiser der Hl. Römischen Reichs Deutscher Nation. [5]

Bank- und Pfandgeschäfte wurden auch von Juden getätigt, auch in Geithain. 1378 zahlt er seine Schutzgebühr von 75 Gulden (25 Schock Groschen) jährlich an den Markgrafen von Meißen. Das entspricht drei Viertel der städtischen Geldabgaben (Jahrrente, Wurfzins, usw.) jährlich an den Landesherrn. In den städtischen Akten wird noch 1396 und später der jüdische „Kirchhof“ (Friedhof) außerhalb der Ringmauer erwähnt. [6]

Das seltene Beispiel einer Ehescheidung mit Versorgungsausgleich ist ebenfalls für Geithain im späten Mittelalter überliefert. Das herausragende Privatvermögen eines hiesigen Bürgers erklärt die Ausnahmeregelung durch den Merseburger Bischof. Er genehmigt 1428 Hanns Mann die Trennung von seiner Ehefrau. Für ihren Lebensunterhalt erhält  sie von ihrem Ehemann lebenslänglich bei ratenweiser Zahlung insgesamt 46 Schock Groschen, wofür der Rat der Stadt die Gewährleistung übernimmt. Außerdem werden ihr noch Sachgüter, Lebensmittel und Nutztiere überlassen. [7]

Unterstellt man, dass Hanns Mann nicht mehr als die Hälfte seines Privatvermögens abgetreten hat, dann entsprach sein Gesamtwert vor der Ehescheidung einem Vermögen von ca. 20-25 Häusern mittlerer Größe. Der Beruf dieses Bürgers ist nicht überliefert. Besaß er Kalkgruben auf den nördlich vor Geithain gelegen Flurstücken, aus denen er diesen Reichtum erwirtschaftete? Wir wissen es nicht. Akten aus dem 16. Jahrhundert aber vermitteln einen Einblick in den hohen Ertrag aus diesem Gewerk.

Über den entsprechenden sozialen Stand des Feudalstaates hinaus mögen zusätzlich Bildung und Vermögen Anlaß gegeben haben zu einer Eheschließung, die vielleicht in Geithain stattgefunden hat. Denn 1428, einhundert Jahre nach dem Tode der Spinika geb. Kutel, verehelicht mit Albrecht IV. Burggraf von Altenburg, stiften zwei Männer Seelenmessen am Altar des Heiligen Kreuzes der Geithainer Nikolaikirche, mit Jahreszinsen und Felderträgen dotiert. Der eine ist Johannes Kutel, ein Nachkomme seiner Voreltern Nikolaus und Elisabeth Kutel, also ein Urgroßneffe der Spinica, derzeit Presbyter der Domkirche des Bischofs von Merseburg. [8] In den städtischen Akten sind die Kutel erst seit 1384 als Schöffen und Ratmannen nachweisbar. So bleibt die örtliche und ständische Herkunft der Swinka unbewiesen.

Umso mehr dürfen wir erfreut sein, eine Urkunde zu besitzen, die zu Lebzeiten dieses Ehepaars Albrecht und Spinika, nämlich im Jahr 1313 entstanden ist. Sie wird die Voraussetzungen der feudalen Standeswelt erfüllt haben, um Ehefrau eines bedeutenden Burggrafen zu werden, nämlich einem edlen Geschlecht entstammend, wohl Dienstmannen des Meißner Markgrafen oder Vasall des deutschen Königs im Pleißenland. Denn ihrer beider Stiftung wird begründet von „Wir Albrecht und wir Spinica“(also nicht etwa „Wir Albrecht und meine Ehefrau“) zum eigenen Seelenheil und dem beider Ahnen sowie all ihrer Nachkommen und umfaßt das Patronatsrecht der Pfarrkirche Penig zugunsten des Chemnitzer Klosters sowie dessen Pflicht zur Abhaltung von Messen auf dem Schloß zu Penig. Die Bedeutung der Stifter in dieser Zeit des späten Mittelalters sowie der Wert der Stiftung wird deutlich durch die persönliche Anwesenheit des Erzbischofs Burkhard von Magdeburg sowie seiner drei Suffraganbischöfe von Naumburg, Merseburg und Meißen bei der notariellen Beurkundung am 13. Juli 1313. [9]  Die hohe Stellung des Johannes Kutel in der kirchlichen Hierarchie mag ebenso ein Zeichen für die Herkunft aus einem landesfürstlichen Dienstmannengeschlechts sein wie der Nachweis eines Asmus Kuthel als Geithainer Freihofbesitzer vom Jahr 1461. [10]

Das Geithainer Rathaus in seiner baulichen Entwicklung

Das Geithainer Rathaus in seiner baulichen Entwicklung

nach Kunsthistoriker / Restaurator Peter Ehrhardt (Blick vom Süden)

 

Legende zu den baulichen Epochen am Rathaus1.Bauabschnitt, vor 1400 errichtet, ca. 11,7m lang (Bürgermeisterwahl seit 1334)

Erweiterung nach Westen (2.H. 15.Jh.), Gesamtlänge ca.27,5m (Obergerichtsbarkeit seit 1467)

östliche Erweiterung [Arkaden im EG, davor Freitreppe mit Altan], Gesamtlänge ca. 43m lang

Umbau und Aufstockung 2.OG und Anbau des äußeren Treppenhauses 1878-79
(Verkauf des Gebäudes 1850, nun Kgl. Gerichtsamt) 

Ähnlich größeren Städten ist für Geithain sehr früh archivalisch eine Lateinschule bezeugt:

der Altarist Nicolaus Sriptor wird als magister scholae 1381 genannt. 1428 wird der Schulrektor als "rector scolarium" urkundlich erwähnt, auch er ein Altarist. Ein Schulhaus, dessen Unterhaltung dem Rat der Stadt oblag, wird erst 1488 genannt, als dessen Dach mit Schindeln erneuert wurde. Diese Bildungsmöglichkeit erlaubt es Geithainer Bürgern, bald nach Beginn der Lehrtätigkeit der Universität Leipzig seit 1426 ihre Söhne studieren zu lassen. [11]

Die Menge der Altäre in der Geithainer Pfarrkirche St. Nikolai darf als Zeichen des städtischen Wohlstandes angesehen werden, auch wenn darüber hinaus Altarstiftungen bzw. Dodationen vom Markgrafen oder Burggrafen veranlasst wurden. 1361 und 1363 begünstigte Friedrich der Strenge den Johannes (d.Evang.) -Altar und steht damit in der Tradition seines Vaters. 1392 ließ sein Bruder Wilhelm I. einen neuen Altar für die Heiligen Matthias und Lorenz errichten. [12]

Skulptur Heiliger Nikolaus

St. Nikolaus als Holzskulptur (vorreform.)  der Pfarrkirche St. Nikolai (Kriegsverlust) ->

Da stellt sich die Frage, was die Landesherren veranlasst haben mag, sich immer wieder - seit 1266 - der Stadt Geithain mit religiösen Stiftungen zuzuwenden. 1552 listet eine Aufstellung 7 Altäre in St.Nikolai [13], deren Stiftungsvermögen aufgrund der Anordnung von Kurfürst Moritz auf die neu gegründete „Geistliche Vorsteherei“ übertragen wird. Das Altarvermögen beträgt 55.053 Groschen bar zuzüglich Ländereien und sein Jahresertrag wird mit 4.630 Groschen zuzüglich Naturalabgaben ausgewiesen. [14] Damit ist der Bürgerschaft eine zweite städtische Wirtschaftseinheit entstanden neben dem Rat der Stadt. Im Vergleich dazu betragen im Jahr 1550 die Gesamteinnahmen der städtischen Kämmerei 14.890 Groschen bar. [15] Die Geistliche Vorsteherei erwirtschaftet demnach wertmäßig zusätzlich rd. 30% der laufenden städtischen Einnahmen, die wiederum der Stadt als Darlehen dem Rat und den Bürgern zur Verfügung stehen. Diese Wirtschaftskraft spiegelt sich in dem finanziellen Aufwand für die immense und einmalige Leistung des Renaissancemalers Andreas Schilling, der die „zweifellos anspruchsvollste Felderdecke ihrer Art im mitteldeutschen Raum“ in St.Nikolai 1594 vollendete. [16]

Siehe hierzu den Geithainer Kirchenführer "Geithains Kirchen".  

Im Jahr 1467 war der Stadt Geithain die Rechtsprechung „ubir hals vnd ubir handt“, also die Obergerichtsbarkeit übertragen worden; [17] Rochlitz hatte sie bereits 1464 erhalten, Borna erhielt sie erst 1482. Damit hatte Geithain Vollständigkeit in ihrem

Verschreibung denen in Geithain die Obergerichte der Stadt für 10 Schock Groschen a, 7. Oktober 1467

Verschreibung denen in Geithain die Obergerichte der Stadt

für 10 Schock Groschen am 7. Oktober 1467

schriftsässigem Verhältnis zum Landesherren erhalten. Wegen ausstehender Pachtgelder und wegen unterlassener Erbhuldigung des Rats der Stadt bei Regierungsantritts Johann Georgs I. wurde die Obergerichtsbarkeit zum 1. Juli 1633 gekündigt. Zwar gelang es dem Rat, die Rückstände samt Zinsen durch Darlehensaufnahme kurzfristig zu tilgen, doch wurde ihm zum 1. Mai 1634 nur eingeschränkt erneut die Obergerichtsbarkeit übertragen. Die „peinlichen“ Fälle des Strafrechts sowie bedeutende Vergehen im Zivilrecht wurden der Stadt entzogen und das Amt Rochlitz als zuständig erkannt. [18]

Dies ist der Beginn einer städtischen Entwicklung in die Mittelmäßigkeit. Die schrecklichen Folgen des Dreißigjährigen Krieges sowie die beiden großen Stadtbrände von 1670 und 1700 trugen dazu bei, dass Geithain als Stadt ihre Bedeutung im Kurstaat verlor. 1829 wenden sich Bürger hilfesuchend an den Rat: „Die Feld- und Viehwirtschaft in Geithain ist der Hauptnahrungszweig (sic!), und wenn wir in diesem immer mehr beschränkt werden sollten, so würde die Armut in hiesigem Ort noch weit mehr überhand nehmen, als es jetzt schon der Fall ist.“[19] Nur wenige Jahre später verliert die Stadt als Folge der neuen Städteordnung ihre Schriftsässigkeit und damit ihre direkte Unterstellung unter den Landesherrn."

Wolfgang Reuter

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[1]  Anweisung des Kurfürsten Friedrich II., nur von den Schöffenstühlen Leipzig, Dresden, Meißen, Zwickau und Geithain Urteile einzuholen, in: Zs. Savigny-Stiftung, German. Abt., (75) 1958, S. 328; Theodor Distel: Nachrichten über den Schöffenstuhl zu Geithain, in: Zs. Savigny-Stiftung, German. Abt., (6) 1885, S. 190f.; Wolfgang Reuter: Das Geschlecht Kuthel, in: Vom Turm geschaut, (10) 2003, S. 20.
[2] So 1339 März 12 Rochlitz: „Nicolao ibidem Githen vero Pastore Ecclesie nostro notario“, in: Chr. Schöttgen u. G.Kreysig:  Diplom. Nachlese der Historie von Obersachsen. Teil 6, S.136; oder 1334 August 19 in: Un-schuld. Nachrichten, Jg. 1712, S. 38f..
[3] 1335 Jan 27 Geithain: O.U. Sächs. HStArch. Dresden, Geithain Nr.3.
[4] Rübsamen, Dieter: Kleine Herrschaftsträger im Pleißenland. Köln 1987, S. 525f. (Schweta) und Baudisch, Susanne: Lokaler Adel in Nordwestsachsen. Köln 1999, S. 292f. (Wiederau).
[5] 1360 Jan. 29 Colditz: Staatl. Zentralarchiv Prag, Böhm.Krone, Nr.715; Truöl, Kurt: Die Herren von Colditz u. ihre Herrschaft, in: Mitt. Gesch.-Altertumsver. Leisnig (15) 1927 (Diss.phil. Leipzig 1914).
[6] Registrum Dominorum Marchionum Missnesium. Hrsg. H. Beschorner, Leipzig 1933; Pfarrarchiv Geithain Nr. F1/6, Bl. 2/1a.
[7] 1428 Urk.-Regest im Pfarrarchiv Geithain, Nr. G1/20a, Bl. 1/1a.
[8] 1428 April 11 Merseburg, in: Unschuld. Nachrichten, Jg. 1718 (Leipzig), S. 316f.; Wolfgang Reuter: Das Geschlecht Kuthel, in: Vom Turm geschaut, (10) 2003, S. 20; D. Rübsamen: Herrschaftsträger, a.a.O., S. 374, folgt Max Löbe (1893) mit der Einschätzung „Swinka entstammt der bürgerlichen Familie Kuttel aus Geithain“, ohne die hiesigen Quellen gekannt zu haben.
[9] Codex Diplomaticus Saxoniae Regiae II, Bd. 6, S. 281f., Urkunde-Nr. 330 u.331.
[10] Pfarrarchiv Geithain Nr. G1/20a, Bl. 2/28a  und Bl. 2/32b.
[11] Pfarrarchiv Geithain, Nr. F1/6, S. 2/1a; 1428 April 11 Geithain, in: Unschuld. Nachrichten, Jg. 1718 (Leipzig), S. 316f.; Pfarrarchiv Geithain, Nr. G1/20a, S. 2/28a f.
[12] 1332 Juli 4 Altenburg O.U. Sächs. HStArch. Dresden, Geithain Nr.2; 1361 Febr. 21 (Abschrift) Pfarrarchiv Geithain, Nr. F1/6, S. 3/1c; 1363 Nov. 27 (Abschrift) Pfarrarchiv Geithain, Nr.F1/6, S. 3/12b; 1392 Aug. 26 Schellenberg, in: Unschuld. Nachrichten, Jg. 1712 (Leipzig), S. 969f.
[13] Die Anzahl der Altäre ist vermutlich größer gewesen: es fehlen in dieser Liste der 1332 neu geweihte Altar des Hl. Nikolaus, des Namenspatrons der Stadtpfarrkirche, und der 1392 erwähnte Trinitatis-Altar.
[14] Geldzinsregister und Lehenbuch der Geistlichen Vorsteherei, 1552 ff. Pfarrarchiv Geithain Nr. D3/2 u.3.
[15] Jahrrechnung des Rates der Stadt 1550. Stadtarchiv Geithain Nr. 35.
[16] Peter Findeisen: Geithains Kirchen. Geithain 2006, S. 17.
[17] 1467 Okt. 7 Meissen, Sächs. HStArch. Dresden, Cop. 59, Bl. 66a/b.
[18] Sächs.StArch. Leipzig, Amt Rochlitz, Nr. 523.
[19] Stadtarchiv Geithain, Nr. 243.