Evangelisch-Lutherisches

Kirchspiel Geithainer Land


Taufen im Kirchspiel Geithainer Land

Taufe eines Kindes in der Lutherkirche Ossa

Mit der Taufe werden wir in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.

Wir praktizieren in der Ev.- Luth. Landeskriche Sachsens die Kindertaufe. Das heisst wir taufen neugeborene Kinder richtig mit Wasser am Taufstein in der Kirche und segnen sie und versuchen durch einen verantwortlichen Umgang mit diesem Sakrament, dem Kind, was getauft wird, auch gläubige Paten zur Seite zu stellen, die im Auftrage der Kirche dieses Amt wahrnehmen, den Eltern bei der "kirchlichen Erziehung" des getauften Kindes zu helfen.

Rechts sehen Sie die Taufe eines Kindes in der Lutherkirche Ossa im Juni 2007 ->

Blättchendownload

Hier können Sie das Formular "Taufanmeldung für eine Kindertaufe" als PDF-Datei herunterladen.

Bringen Sie dann das ausgefüllte Formular einfach mit zum Taufgespräch mit ihrem Pfarrer.

 

Voraussetzungen für das Patenamt

Um Pate zu stehen, sollten Sie im Besitz aller kirchlichen Rechte sein. Das heisst: Sie müssen selber getauft und konfirmiert worden sein, an Jesus Christus glauben, das Glaubensbekenntnis kennen und der Kirche zugehörig sein, dass heisst, u.a. ein ausgegelichenes Kirchgeld-Konto haben.

Wenn Sie eine Taufpatenbescheinigung benötigen, sollten Sie sich zuerst telefonisch mit dem Pfarrer in Verbindung setzen und dann nach Vereinbarung Ihre Taufpatenbescheinigung im Pfarramt in Empfang nehmen. Dies ist dann bei der Taufe in dem jeweiligen anderen Pfarramt abzugeben.

Hier finden Sie ein paar Tipps zum Patenamt.

 

Wer kann Kinder taufen lassen?

Jedes Kirchgemeindeglied hat das Recht seine Kinder taufen zu lassen.

Mindestens ein Elternteil sollte der Ev.- Luth. Landeskirche angehören und ausserdem sind mindestens zwei höchsten sechs Paten notwendig, wo mindestens die Hälfte evangelischen Belkenntnisses sein sollten. Das heisst natürlich, dass auch römisch-katholische Paten zugelassen sind.

 

Was ist die Nottaufe? - Die Taufe bei Lebensgefahr

Informationen zur Nottaufe finden Sie übrigens im Evangelischen Gesangbuch unter der Nummer EG 791. Hier heisst es über die "Taufe in Notfällen":

Wenn für einen Menschen, insbesondere für ein neugeborenes Kind, Lebensgefahr besteht und ein Pfarrer oder eine Pfarrerin nicht mehr herbeigerufen werden kann, darf jeder Christ taufen. Voraussetzung ist, daß der Täufling oder die für ihn Verantwortlichen einverstanden sind. Wenn möglich, soll die Taufe in Gegenwart christlicher Zeugen vollzogen werden.

Wenn wenig Zeit zur Verfügung steht:

Steht mehr Zeit zur Verfügung:

Wer die Nottaufe empfangen hat, ist gültig getauft.

Die Taufe muß alsbald dem zuständigen Pfarramt zur Eintragung in das Taufregister gemeldet werden.

Es ist üblich, daß im Gottesdienst eine Bestätigung stattfindet, die öffentlich bekundet, daß die Taufe gültig, d. h. mit Wasser und im Namen des dreieinigen Gottes vollzogen worden ist.

Bei einem Kind werden die Eltern und Paten zugleich zur christlichen Erziehung des Kindes verpflichtet.

Ist trotz aller Bemühungen die Taufe rechtzeitig nicht mehr möglich, dürfen wir als Angehörige und Freunde einen ungetauft Verstorbenen in Gottes Liebe geborgen wissen.

Dialoge:

"Seine Kinder kamen auf die Welt  und wurden nicht getauft.

Ich fragte: Warum lasst ihr sie nicht taufen?

Er antwortete: Wir wollen, dass sie sich  einmal selbst entscheiden können.

Meine Kinder kamen auf die Welt und wurden getauft.

Er fragte: Warum lasst ihr sie taufen?

Ich antwortete: Wir wollen, dass sie sich einmal selbst entscheiden können - aber um entscheiden zu können, müssen sie kennen lernen, um was es geht: Ich möchte, dass meine Kinder Erfahrungen machen in der Kirche, dass sie Gemeinschaft erleben und mit anderen nach Gott fragen in dieser Welt. Später einmal werden sie reif sein für eine freie Entscheidung."  

Gemeinden reformierter Tradition kennen die Nottaufe nicht.